Sonntag, 12. Oktober 2008

Wieder Zeit fuer eine Reise...2.Pushkar



Pushkar ist nur eine halbe Stunde von Ajmer entfernt – es liegt direkt hinter dem sog.Schlangenberg. Autorikschas gibt es hier nicht. Die Stadt ist so klein (14.789 Einwohner), dass man per Pferderikscha oder zu Fuss ueberall schnell hinkommt. Aber anstatt auf einem Holzkarren zum Hotel geschoben zu werden, bevorzugten wir dann doch den Fussmarsch. Nach dem Check-In und einer Tasse Chai, machten wir uns auf, die Stadt – eine hinduistische Pilgerstaette - zu erkunden. Im November findet ausserhalb der Stadt ein grosser Kamelmarkt statt. An dem kleinen See liegen eine Reihe von heiligen Ghats, an denen die Pilger Opfer darbringen und ein Bad im heiligen Wasser nehmen. Ausserdem gibt es hier viele Affen, die frei herumlaufen. Wir schlenderten die Strasse mit den vielen bunten Geschaeften und Staenden entlang und erwarben das ein oder andere Teil, ob fuer einen selbst oder aber als Mitbringsel. Zu Mittag assen wir im Rainbow Restaurant mit Blick auf den See. Auch wenn das Essen auf sich warten liess, hat es sehr gut geschmeckt – besonders der Mango Lassi. Anschliessend schauten wir uns den Brahma-Tempel an. Auf dem Rueckweg konnten wir eine traditionelle Parade mit verkleideten Kindern und Erwachsenen auf Pferd, Kamel UND Elefant beobachten. Sie feierten das Ende vom Nawrati-Festival mit viel Musik und einer theaterlichen Darbietung der dazugehoerenden Geschichte. Die kleine Strasse war ueber und ueber mit Menschen gefuellt. Und trotzdem draengten sich welche mit ihren Motorraedern durch die Masse. Irgendwann kehrten wir zurueck zum Hotel – aber nur um unsere Einkaeufe abzulegen. Dann ging es direkt weiter…wir wollten den Huegel emporklimmen, um einen wunderbaren Sonnenuntergang ueber der Stadt zu erleben. Es hat einige Zeit gedauert, aber schliesslich haben wir die Stufen und den Weg entdeckt, der den Huegel hinauf fuehrte. Ganz schoen anstrengend! Doch es hat sich gelohnt. Von hier aus hatten wir einen Blick ueber die komplette umliegende Landschaft und Pushkar selbst. Wir genossen den Sonnenuntergang und auch das Feuerwerk, welches aufgrund des Festivals abgefeuert wurde. Mittlerweile war es dunkel und die Beleuchtung an dem Weg hinab fiel ab und zu aus. Aber Sarah hatte eine Art Minitaschenlampe an ihrem Handy und beleuchtete somit zusaetzlich ein wenig den Weg. Wir kamen alle heil, aber durstig wieder am Ende des Huegels an. Nach erneutem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es dann zum Abendessen ins Moon Dance – bekannt fuer Pasta und Pizza und deutsche Backwaren. Leider mussten wir ueber eine Stunde auf unser Essen warten und waren schon drauf und dran zu gehen. Geschmeckt hat es dennoch und wir haben die Pizza gegenseitig probiert. Im Hotel haben wir den Abend bei einem Flaeschchen Bier ausklingen lassen, wobei wir Joy zu spaeterer Stunde zum Geburtstag gratulieren konnten. Nach einer relativ kurzen Nacht und einem leckeren Nutella-Crepe zum Fruehstueck, ging es zeitig mit dem oeffentlichen Bus zurueck nach Ajmer, von wo aus wir dann den Bus nach Bundi nehmen wollten.

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