Der Check-In am Flughafen von Ahmedabad verlief reibungslos und wir (Lotta, Christophe und ich) mussten nicht lange warten, bis es hiess “Boarding Time”. Wir flogen von Ahmedabad nach Delhi per Indian Airlines und hatten somit das Glueck Fruehstueck zu bekommen. Leider hatte der Flug Verspaetung und wir mussten uns in Delhi verdammt beeilen, um unseren Anschlussflug nach Bagdogra zu bekommen. Ungeduldig warteten wir am Gepaeckband und rasten schliesslich los. Christophe hatte nicht wirklich die Kontrolle ueber unseren Koffertrolli. Das Flugzeug sollte um 11.20h abheben, um 11.00h waren wir am Check-In Schalter von Spice Jet. Wir beeilten uns und sassen schliesslich zusammen mit unserem Gepaeck im Flughafen-Bus. Die Sitze waren nicht gerade bequem und Essen und Trinken musste man extra bezahlen – Billig Airline eben. Am Nachmittag landeten wir bei 32 Grad in Bagdogra. Dann hiess es einen Jeep nach Darjeeling organisieren. Wir fragten einen indischen Jungen, der aus Darjeeling stammt und der bei uns im Flieger sass, nach Informationen. Er bot uns an, mit ihm zusammen nach Darjeeling zu fahren. Es war ein Glueck, da er mit den Jeep-Fahrern verhandelte. Die Fahrt nach Darjeeling war aufregend – schlechte Strassen, ca.vier Stunden Fahrt, immer wieder sprangen indische Passagiere auf den Jeep und liessen sich ein Stueck mitnehmen und eine wunderbare Landschaft. Es ging weiter und weiter den Berg hinauf – bis auf ca. 2000 Meter. Mit der Zeit wurde es dunkel. Gegen 19.30h erreichten wir endlich Darjeeling. Sed, der indische Junge, empfahl uns ein gutes Hotel, da unser gebuchtes zu weit ausserhalb der Stadt lag. Das Zimmer war sauber, hatte warmes Wasser und einen Balkon, von dem man einen atemberaubenden Blick auf den Kanchenjunga(8598m), den dritt-hoechsten Berg der Welt, hatte. Wir machten uns direkt zum Abendessen auf, da wir lediglich gefruehstueckt hatten. Wir mussten uns aber mal wieder beeilen, da alle Restaurants in Darjeeling gegen 21h schliessen. Danach ist die Stadt wie ausgestorben. Auf dem Rueckweg zum Hotel begegneten wir keiner Menschenseele. Am naechsten Morgen machten wir uns noch vor dem Fruehstueck auf zum Bahnhof, um fuer uns und die fuenf anderen Austauschstudenten, die am Abend eintreffen sollten, Tickets fuer eine Fahrt mit dem “Toytrain” zu buchen. Wir gingen durch die Strassen und fruehstueckten schliesslich in einem winzigen, ein bisschen schaebigen Lokal, das nichts anderes anbot ausser Momos. Momos ist eine indische Spezialitaet hier in den Bergen - eine Art Maultasche gefuellt mit Huhn, Lamm, Gemuese oder Kaese. Es war wirklich goettlich! Anschliessend kuemmerten wir uns um unsere Erlaubnis, nach Sikkim einzureisen. Das war unser Plan fuer die nachsten Tage. Nach einem Hin und Her zwischen zwei zustaendigen Stellen, hielten wir schliesslich unsere Sikkim-Erlaubnis in den Haenden. Damit war der Morgen schon mal vorbei. Wir assen zu mittag und starteten gegen 14h mit einer Sightseeing-Tour. Unser Fahrer fuehrte uns zum Zoo, in dem wir Baeren, Tiger, Leoparden und diverse andere Tiere sahen. Danach liessen wir uns zum "Tea Estate" bringen – in welcher der beruehmte Darjeeling Tee hergestellt wird. Wir bekamen eine kleine Fuehrung und ich erfuhr, dass ein Grossteil des Tees nach Deutschland exportiert wird. Anschliessend schlenderten wir die Teefelder entlang und machten ein paar gute Fotos – mit Arbeitern von den Teefeldern und von uns, mitten im Teefeld bei Sonnenuntergang. In Darjeeling geht zur Zeit die Sonne bereits gegen 17h unter und danach wird es empfindlich kalt da oben in den Bergen. Als letztes liessen wir uns zum "Observatory Hill" bringen, den man entlangschlendern konnte und eine wunderbare Sicht ueber das Tal hatte. Schliesslich landeten wir unerwartet inmitten von Geschaeften. Nach einer Tasse Tee, besuchten wir das ein oder andere Geschaft und verschiedene Staende. Nachdem die Nacht hier verdammt kalt war, kauften wir uns alle drei dieselbe Art Wollsocken und eine Muetze. Tagsueber, wenn die Sonne da ist, ist es angenehme 25 Grad. Aber sobald die Sonne untergeht, sind es nur noch um die 12 Grad. Zum Abendessen trafen wir dann die anderen fuenf Austauschstudenten – drei Maedels aus Frankreich und zwei Jungs aus Italien. Wir waren frueh im Bett, denn fuer den naechsten Morgen hatten wir einen Jeep gebucht, der uns um 4.00h!!!! zum sog. "Tiger Hill" brachte, um den Sonnenaufgang zu beobachten. So stiegen wir alle acht verschlafen und mit Decken bewaffnet in den Jeep. Weiter oben in den Bergen war es um diese Zeit verdammt kalt und es wehte ein kalter Wind. So wachteten wir in die Decken gehuellt und eng aneinander gekuschelt, bis sich die Sonne zwischen den Bergen des Himalaya blicken liess. Es hatte sich gelohnt!!! Der Anblick war atemberaubend!! Man konnte nicht nur den Sonnenaufgang geniessen, sondern dank des klaren Wetters auch die Spitze des Mount Everest in der Ferne erkennen! Die Jungs gingen ein Stueck des Rueckwegs zu Fuss. Wir Maedels dagegen legten uns im Hotel noch mal ins Bett. Den Morgen verbrachte jeder irgendwo anders. Die einen gingen einkaufen, die anderen fruehstueckten und der Rest versuchte sich die Sikkim-Einreiseerlaubnis zu organisieren. Gegen 13h trafen wir uns alle zur Fahrt mit dem “Toytrain”. Diese winzige Art von Zug fuehrte uns durch die Landschaft Darjeelings. Wir hatten alle viel Spass! Anschliessend trennte sich die Gruppe. Die einen besuchten die Teefelder und ich ging mit Lotta zurueck zum Hotel. Sie machte Yoga, waehrend ich, in eine Decke gehuellt und mit Musik auf den Ohren, auf unserem Balkon den Sonnenuntergang genoss. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder, bevor sich die Gruppe am naechsten Morgen fuer den Rest der Reise trennen sollte. Die einen wollten direkt von Darjeeling nach Nepal, die eine wollte zuerst nach Kalkutta dann nach Mumbai und wir fuenf (Valerio, Giovanni, Lotta, Christophe und ich) machten uns am naechsten Morgen per Jeep auf nach Sikkim.
Montag, 27. Oktober 2008
Darjeeling
Der Check-In am Flughafen von Ahmedabad verlief reibungslos und wir (Lotta, Christophe und ich) mussten nicht lange warten, bis es hiess “Boarding Time”. Wir flogen von Ahmedabad nach Delhi per Indian Airlines und hatten somit das Glueck Fruehstueck zu bekommen. Leider hatte der Flug Verspaetung und wir mussten uns in Delhi verdammt beeilen, um unseren Anschlussflug nach Bagdogra zu bekommen. Ungeduldig warteten wir am Gepaeckband und rasten schliesslich los. Christophe hatte nicht wirklich die Kontrolle ueber unseren Koffertrolli. Das Flugzeug sollte um 11.20h abheben, um 11.00h waren wir am Check-In Schalter von Spice Jet. Wir beeilten uns und sassen schliesslich zusammen mit unserem Gepaeck im Flughafen-Bus. Die Sitze waren nicht gerade bequem und Essen und Trinken musste man extra bezahlen – Billig Airline eben. Am Nachmittag landeten wir bei 32 Grad in Bagdogra. Dann hiess es einen Jeep nach Darjeeling organisieren. Wir fragten einen indischen Jungen, der aus Darjeeling stammt und der bei uns im Flieger sass, nach Informationen. Er bot uns an, mit ihm zusammen nach Darjeeling zu fahren. Es war ein Glueck, da er mit den Jeep-Fahrern verhandelte. Die Fahrt nach Darjeeling war aufregend – schlechte Strassen, ca.vier Stunden Fahrt, immer wieder sprangen indische Passagiere auf den Jeep und liessen sich ein Stueck mitnehmen und eine wunderbare Landschaft. Es ging weiter und weiter den Berg hinauf – bis auf ca. 2000 Meter. Mit der Zeit wurde es dunkel. Gegen 19.30h erreichten wir endlich Darjeeling. Sed, der indische Junge, empfahl uns ein gutes Hotel, da unser gebuchtes zu weit ausserhalb der Stadt lag. Das Zimmer war sauber, hatte warmes Wasser und einen Balkon, von dem man einen atemberaubenden Blick auf den Kanchenjunga(8598m), den dritt-hoechsten Berg der Welt, hatte. Wir machten uns direkt zum Abendessen auf, da wir lediglich gefruehstueckt hatten. Wir mussten uns aber mal wieder beeilen, da alle Restaurants in Darjeeling gegen 21h schliessen. Danach ist die Stadt wie ausgestorben. Auf dem Rueckweg zum Hotel begegneten wir keiner Menschenseele. Am naechsten Morgen machten wir uns noch vor dem Fruehstueck auf zum Bahnhof, um fuer uns und die fuenf anderen Austauschstudenten, die am Abend eintreffen sollten, Tickets fuer eine Fahrt mit dem “Toytrain” zu buchen. Wir gingen durch die Strassen und fruehstueckten schliesslich in einem winzigen, ein bisschen schaebigen Lokal, das nichts anderes anbot ausser Momos. Momos ist eine indische Spezialitaet hier in den Bergen - eine Art Maultasche gefuellt mit Huhn, Lamm, Gemuese oder Kaese. Es war wirklich goettlich! Anschliessend kuemmerten wir uns um unsere Erlaubnis, nach Sikkim einzureisen. Das war unser Plan fuer die nachsten Tage. Nach einem Hin und Her zwischen zwei zustaendigen Stellen, hielten wir schliesslich unsere Sikkim-Erlaubnis in den Haenden. Damit war der Morgen schon mal vorbei. Wir assen zu mittag und starteten gegen 14h mit einer Sightseeing-Tour. Unser Fahrer fuehrte uns zum Zoo, in dem wir Baeren, Tiger, Leoparden und diverse andere Tiere sahen. Danach liessen wir uns zum "Tea Estate" bringen – in welcher der beruehmte Darjeeling Tee hergestellt wird. Wir bekamen eine kleine Fuehrung und ich erfuhr, dass ein Grossteil des Tees nach Deutschland exportiert wird. Anschliessend schlenderten wir die Teefelder entlang und machten ein paar gute Fotos – mit Arbeitern von den Teefeldern und von uns, mitten im Teefeld bei Sonnenuntergang. In Darjeeling geht zur Zeit die Sonne bereits gegen 17h unter und danach wird es empfindlich kalt da oben in den Bergen. Als letztes liessen wir uns zum "Observatory Hill" bringen, den man entlangschlendern konnte und eine wunderbare Sicht ueber das Tal hatte. Schliesslich landeten wir unerwartet inmitten von Geschaeften. Nach einer Tasse Tee, besuchten wir das ein oder andere Geschaft und verschiedene Staende. Nachdem die Nacht hier verdammt kalt war, kauften wir uns alle drei dieselbe Art Wollsocken und eine Muetze. Tagsueber, wenn die Sonne da ist, ist es angenehme 25 Grad. Aber sobald die Sonne untergeht, sind es nur noch um die 12 Grad. Zum Abendessen trafen wir dann die anderen fuenf Austauschstudenten – drei Maedels aus Frankreich und zwei Jungs aus Italien. Wir waren frueh im Bett, denn fuer den naechsten Morgen hatten wir einen Jeep gebucht, der uns um 4.00h!!!! zum sog. "Tiger Hill" brachte, um den Sonnenaufgang zu beobachten. So stiegen wir alle acht verschlafen und mit Decken bewaffnet in den Jeep. Weiter oben in den Bergen war es um diese Zeit verdammt kalt und es wehte ein kalter Wind. So wachteten wir in die Decken gehuellt und eng aneinander gekuschelt, bis sich die Sonne zwischen den Bergen des Himalaya blicken liess. Es hatte sich gelohnt!!! Der Anblick war atemberaubend!! Man konnte nicht nur den Sonnenaufgang geniessen, sondern dank des klaren Wetters auch die Spitze des Mount Everest in der Ferne erkennen! Die Jungs gingen ein Stueck des Rueckwegs zu Fuss. Wir Maedels dagegen legten uns im Hotel noch mal ins Bett. Den Morgen verbrachte jeder irgendwo anders. Die einen gingen einkaufen, die anderen fruehstueckten und der Rest versuchte sich die Sikkim-Einreiseerlaubnis zu organisieren. Gegen 13h trafen wir uns alle zur Fahrt mit dem “Toytrain”. Diese winzige Art von Zug fuehrte uns durch die Landschaft Darjeelings. Wir hatten alle viel Spass! Anschliessend trennte sich die Gruppe. Die einen besuchten die Teefelder und ich ging mit Lotta zurueck zum Hotel. Sie machte Yoga, waehrend ich, in eine Decke gehuellt und mit Musik auf den Ohren, auf unserem Balkon den Sonnenuntergang genoss. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder, bevor sich die Gruppe am naechsten Morgen fuer den Rest der Reise trennen sollte. Die einen wollten direkt von Darjeeling nach Nepal, die eine wollte zuerst nach Kalkutta dann nach Mumbai und wir fuenf (Valerio, Giovanni, Lotta, Christophe und ich) machten uns am naechsten Morgen per Jeep auf nach Sikkim.
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